Im Hier und Jetzt

Solange du noch suchst, bist du nicht im Hier und Jetzt. Dabei sind wir schon längst da, wo wir hin wollen, wir müssen nur still werden.

Es gibt keinen Weg, kein Ziel. Das sogenannte Ziel ist eher ein Nicht-Ziel, eine Reduktion, eine Stille ohne Stillstand.

Es gibt vielfältige Formen und Arten der Freiheit, aber doch nur eine Freiheit.

Den Stein der Weisen kann man nicht wirklich suchen, man hat ihn schon; er ist das, was wir sehen, wenn wir still sind.

Das Hier und Jetzt ist das Einzige. Nicht nur mit dem Kopf, in deiner Ganzheit sei da, beobachtend, akzeptierend, erfahrend, fließend.

In der Ganzheit gibt es keinen Unterschied, keine Gegensätze, nur die Gedanken trennen und kämpfen. Doch alles ist relativ.

Wer ganz im Hier und Jetzt ist, verbindet sich mit allem, mit dem Universum, der Unendlichkeit und wird keine Einsamkeit kennen, keine Trennung.

Sich in den Dienst des Augenblicks stellen bedeutet Einssein mit der Kraft, dem eigentlich Unaussprechlichen.

Alles andere ist ein Spiel der Variationen, so lange gespielt, bis wir ent-täuscht werden.

Fließen heißt, dem Bewusstsein folgen. Es widerspricht nicht dem Sein im Moment.

Es ist wie der Atem: beständig und flüchtig zugleich.

Akzeptanz aus der Mitte heraus

Wir suchen nach Weisheit. Sie ist nicht so fern. In uns selbst liegt der Schlüssel zu den letzten Geheimnissen geborgen. Es ist alles da.

Man meint, unsere Kultur balanciere auf einer zerstörerischen Welle. Doch mag dies auch eine Illusion sein, die uns etwas lehren will. Jede*r Einzelne ist gefragt, wenn unsere Kultur überleben soll. Jede*r Einzelne muss zuerst bei sich anfangen.

Die Antwort liegt in der eigenen Mitte. Nicht im Ja und nicht im Nein. Die Mitte ist man selbst. Man kann die Dinge immer negativ sehen und es rechtfertigen. Und man kann sie genauso in gutem Licht sehen und es rechtfertigen. Auf beiden Seiten hat man Recht. Denn der einzige Maßstab, der existiert, ist man selbst. In diesem Sinne gibt es nur eine Verantwortung für sich selbst.

Solange wir nicht lernen, die volle Verantwortung für uns selbst zu übernehmen, werden unsere Entscheidungen keine Kraft haben. Wer vor der Selbstverantwortung davonläuft, wird von ihr eingeholt.

Wir tragen die Verantwortung für unsere Wahrnehmung. Wir entscheiden, was wir wahrnehmen wollen, wie wir interpretieren wollen. Und es gibt im Grunde nur eine Entscheidung: sich dem Leben hinzugeben oder sich ihm entgegenzustellen.

Sich dem Leben hinzugeben heißt: im Hier und Jetzt sein, sich und die Außenwelt akzeptieren. Dies sind Qualitäten der Liebe.

Sich akzeptieren heißt, sich tief erkennen, vorbehaltlos ohne Maske und Beschönigung und Lüge. Sich annehmen, wie man ist. Akzeptieren bedeutet, nicht mehr zu urteilen, nicht mehr im Widerstand zu leben, im Widerstand gegen den Fluss des Lebens. Wird der Lebensfluss gehemmt, entsteht daraus Trauer und Krankheit.

Liebe ist ein allumfassendes Ja, eine Umarmung. Sie fließt ungehemmt, wohin sich der Weg öffnet, sie verbündet sich mit der Kraft und wird stark, mächtig über nichts. Liebe ist Einswerden mit der Kraft. Und paradoxerweise gibt es eine Bemeisterung des Schicksals nur an diesem Punkt, in einer Null-Position, im Augenblick des absoluten Vertrauens in sich selbst.

Mehr als nur Achtsamkeit: Mit Authentizität und Bewusstsein zu echter Erfüllung

Ein Gastbeitrag von Holger Linke

Photo Titelbild unsplash

Wie die universellen (hermetischen) Prinzipien in unserem Leben wirken

Unter der Oberfläche unseres Alltags pulsiert ein stiller Rhythmus, den wir nur spüren, wenn wir uns auf Achtsamkeit einlassen. Dort, wo Authentizität nicht mehr ein Ideal, sondern gelebte Wirklichkeit ist, beginnt das Leben, uns wirklich zu tragen. Und je tiefer unser Bewusstsein reicht, desto klarer erkennen wir: Achtsamkeit geht immer Hand in Hand mit Echtheit und innerem Einklang.

Der Magier

Der Magier

auf einem Berg umweht

von einem starken Zauberwind

erhellt von einem unbekannten Strahlen

über das Flüchtige erhaben

tanzt als Steigender

um die irdene Achse

stolz seiner Kraft und

einsam seiner Lust.

Jetzt kniet er nieder

auf dem nackten Fels

und betastet die Adern des Gesteins.

Von pulsierender Ruhe durchströmt

beugt er sich weit und weiter

über den Berg

Da neigt sich die Erdkugel

plötzlich um wenige Grade

und er taucht in die Höhe.

Mein neues Buch

Olas Traumreisen sind jetzt als Erzählung veröffentlicht. Den ersten Teil hatte ich schon vor einigen Jahren veröffentlicht. Jetzt wurde die Erzählung von der neugierigen Eule, die ganz verrückte Träume hat, um zwei Teile erweiteret und ist zu einem richtigen Abenteuer geworden. Es ist ein Buch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Ola ist bis auf die Tatsache, dass sie manchmal an Tannenzapfen knabbert, eine Eule wie jede andere auch. Sie fliegt, sie jagt, sie schläft und … sie träumt. Doch in einem Traum segelt sie eines Tages auf einer Wolke in eine fremdartige, wunderschöne weiße Stadt und entdeckt dort mit einem Mädchen namens Anna Unglaubliches.
In ihrem Heimatwald gehen indessen ebenfalls mysteriöse Dinge vor sich. Sie erkennt – nach all den Jahren, in denen sie schon im Wald lebt –, dass die Bäume Klänge von sich geben, singen und sogar sprechen. Besonders ihre liebe Buche, in der sie ihr Zuhause hat, singt und spricht zu Ola.

Leider geschehen dann Dinge, die Ola ein paar herausfordernde Lektionen bescheren. Ihre kleine große Welt der Bäume und Lüfte enthüllt plötzlich eine ganz neue Dimension – bis über Leben und Tod hinaus. Ola muss durch Verwirrung und Trauer gehen. Doch sie findet Trost bei ihren neuen Freunden, mit denen sie ihre Erlebnisse teilt. Durch Zusammenhalt und die Kraft ihrer Stimmen bewahren sie im zweiten Teil die weiße Stadt vor großem Unheil. Im dritten Teil geht es um die verrückte Idee, jemanden in die Alltagswelt „zurückzuträumen“. Am Ende ist Ola eine wahrhaft weise Eule geworden.

Eine Lektüre, die ans Herz geht und zu der Erkenntnis führt, dass alles geistig beseelt ist – und bleibt.

Als Taschenbuch und Ebook bei Amazon erhältlich.

Meal Prepping ist Typsache

Kochvorbereitung
courtesy of pixabay

Meal Prepping kann eine Menge Zeit sparen und versorgt dich mehrere Tage mit selbst gemachten Mahlzeiten. Die Zutaten sind genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Diäten und Ernährungspläne sind so gut umsetzbar. Planung und Multitasking sind bei der Methode aber nicht zu unterschätzen.

Warum Sonnencreme?

Bild Sonnencreme

Der Sommer ist da – endlich Sonne satt. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist besonders in den ersten Wochen dieser Zeit wichtig. In den letzten Jahren hat die Sonneneinstrahlung stark zugenommen und ein Sonnenbrand fällt erst auf, wenn’s zu spät ist. Außerdem sollte man mit zunehmenden Lebensjahren auch an die Hautalterung denken. Die wird nämlich durch Sonneneinstrahlung stark beschleunigt.

Der Moment des Kolibris

Kolibri / hummingbird
Short Story

Endlose Weite umgibt uns, während wir mit dem Auto in einer geraden Linie durch das Gebiet schneiden. Die Sonne steht im Zenit und hüllt alles in ihr grelles Licht – als ob sie ihr Gleißen der Erdoberfläche einimpfen will, und alles lässt sich von ihr durchdringen, bis es berstend vor Hitze und Helligkeit kaum noch Eigenleben besitzt.

Widerstand innerer Anteile

Mädchen_sitzt auf Waldweg

Beim Erreichen von Zielen stehen wir uns manchmal selbst im Weg. Die äußeren Umstände dafür verantwortlich zu machen, ist dann sehr verführerisch. Doch es gibt noch eine tiefere Ebene. Wir selbst erzeugen diese Hürden – unbewusst. Es sind Persönlichkeitsanteile in uns aktiv, die den inneren Widerstand verursachen.