Solange du noch suchst, bist du nicht im Hier und Jetzt. Dabei sind wir schon längst da, wo wir hin wollen, wir müssen nur still werden.
Es gibt keinen Weg, kein Ziel. Das sogenannte Ziel ist eher ein Nicht-Ziel, eine Reduktion, eine Stille ohne Stillstand.
Es gibt vielfältige Formen und Arten der Freiheit, aber doch nur eine Freiheit.
Den Stein der Weisen kann man nicht wirklich suchen, man hat ihn schon; er ist das, was wir sehen, wenn wir still sind.
Das Hier und Jetzt ist das Einzige. Nicht nur mit dem Kopf, in deiner Ganzheit sei da, beobachtend, akzeptierend, erfahrend, fließend.
In der Ganzheit gibt es keinen Unterschied, keine Gegensätze, nur die Gedanken trennen und kämpfen. Doch alles ist relativ.
Wer ganz im Hier und Jetzt ist, verbindet sich mit allem, mit dem Universum, der Unendlichkeit und wird keine Einsamkeit kennen, keine Trennung.
Sich in den Dienst des Augenblicks stellen bedeutet Einssein mit der Kraft, dem eigentlich Unaussprechlichen.
Alles andere ist ein Spiel der Variationen, so lange gespielt, bis wir ent-täuscht werden.
Fließen heißt, dem Bewusstsein folgen. Es widerspricht nicht dem Sein im Moment.
Es ist wie der Atem: beständig und flüchtig zugleich.